SPD begrüßt Eckpunktepapier zur Ganztagsschule

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SPD begrüßt das gemeinsame Eckpunktepapier des Landes Baden-Württemberg und den kommunalen Landesverbänden zur Ganztagsschule. Das Konzept für Grundschulen und Grundstufen an Förderschulen, soll ab dem Schuljahr 2014/15 gelten soll.

„Für die Kommunen war es sehr wichtig, dass endlich Klarheit über die Finanzierung der Ganztagsschulen geschaffen wird und die Ganztagsschule nun im Schulgesetz verankert wird. Und die große Flexibilität, die vereinbart wurde, kommt den jeweiligen Bedürfnissen vor Ort entgegen“, freut sich Malin Melbeck, die stellvertretende Kreisvorsitzende der sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik in Mannheim.

So kann die Ganztagsschule an drei oder vier Tagen an sieben oder acht Stunden in verbindlicher Form für alle Schüler – wenn die gesamte Schule umstellt-, oder in Wahlform, bei der die Schüler/innen die Wahl haben am Ganztag teilzunehmen, oder nicht, eingerichtet werden.

Lena Kamrad, die jugend- und bildungspolitische Sprecherin der SPD-Gemeinderatsfraktion erläutert: „Uns ist die Kooperation der Schulen mit Angeboten von Verbänden und Vereinen aus Sport, Kultur und Jugendarbeit für eine gelingende Ganztagsschule sehr wichtig und die neue Regelung erlaubt es Schulen bis zur Hälfte der Zuwendungen für Lehrerwochenstunden in Geldform zu erhalten und für diese Kooperationen zu nutzen. Das ist ein guter Schritt. Auch wenn wir die gebundene Form der Ganztagsschule mit gut rhythmisiertem Schulalltag pädagogisch für die bessere Alternative halten, sehen wir doch, dass auch in Mannheim ein Bedarf an offenen oder teilgebundenen Ganztagsschulen besteht. Dass alle Formen von Ganztagsschule im Eckpunktepapier enthalten sind, ist ein Fortschritt und kommt den Kommunen entgegen.“