Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) begrüßt gesicherte Zukunft für Mannheimer Jobcenter / Mischverwaltung von Bund und Kommunen hat sich bewährt
Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) begrüßt gesicherte Zukunft für Mannheimer Jobcenter / Mischverwaltung von Bund und Kommunen hat sich bewährt
Die SGK Mannheim begrüßt die Einigung von SPD und CDU zu einer Grundgesetzänderung, um die bewährte Arbeit der Jobcenter auf eine sichere verfassungsrechtliche Grundlage zu stellen.
„Die unter der rot-grünen Bundesregierung eingeführten Jobcenter, getragen in Mischverwaltung von Bundesagentur und Kommunen, haben sich in Mannheim als voller Erfolg erwiesen“, so der SGK-Kreisvorsitzende Boris Weirauch. „Die Jugendarbeitslosigkeit in Mannheim konnte so überdurchschnittlich reduziert werden“, erklärt der SPD-Stadtrat und verweist auf die Wichtigkeit lokaler Arbeitsmarktstrategien. Weirauch hierzu: „Die Kräfte vor Ort kennen den lokalen Arbeitsmarkt und die Bedürfnisse der Mannheimer Unternehmen am Besten“.
„Modellcharakter haben gerade auch die dezentralen Strukturen der Arbeitsvermittlung in den Stadtteilen und der Jobcenter „Junges Mannheim“, betont die stellvertretende SGK-Kreisvorsitzende und Bezirksbeirätin Malin Melbeck.
„Es ist schön, dass die CDU in Berlin ihre Blockadehaltung aufgegeben hat und nun gemeinsam mit der SPD die Weichen für den Fortbestand der Jobcenter zu stellen bereit ist“, ergänzt Vorstandsmitglied Leonhard Czerny.
„Dies ist auch Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz zu verdanken, der sich weit über die Grenzen der Stadt hinaus für das Mannheimer Jobcenter und damit für die Fortführung der Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit eingesetzt hat“, erklärt abschließend der stellvertretende SGK-Kreisvorsitzende Thomas Wunder.
Der Mannheimer Gemeinderat hatte bereits 2009 auf Antrag der Verwaltung für eine Weiter-führung des Jobcenter gestimmt. Eine Vertragsverlängerung war jedoch auf Grund der schwebenden Verhandlungen auf Bundesebene bisher nicht möglich gewesen.